Arbeitsweise

Reil, ein 1000-jähriges Winzerdorf an der Mosel ist meine Heimatgemeinde. In den letzten Jahrzehnten wurden fast ein Drittel der Weinanbauflächen stillgelegt, auf denen sich nun eine Vielfalt von Wildpflanzen angesiedelt haben. In diesen Drieschen wachsen Brombeeren, Efeu, Waldrebe, Rainfarn, Storchenschnabel, Weiden, Faulbäume, Haselnußbüsche und Walnußbäume. Mein Bienenstand "Felsengarten" befindet sich in einer solchen Steillagen-Driesche am Rande eines Eichen- mischwaldes. Diese geschützte Lage bietet eine reichhaltige Blütenauswahl, die Vorraussetzung für einen aromatischen Honig ist.

Ich bin kein ökologisch zertifizierter Imker, arbeite jedoch auch ökologisch. Das bedeutet unter anderem, daß ich zur Bekämpf- ung der Varroamilbe ausschließlich organische Säuren (Ameisen- säure und Oxalsäure) verwende, um Rückstände im Honig auszuschließen. Ich verwende Holzbeuten und der Wabenbau wird regelmäßig erneuert.

Diese Betriebsweise ist die Vorraussetzung für die Erzeugung von rückstandfreien Honig in den nachfolgenden Trachtgebieten.

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